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KCR-Kanuten erkunden den Spreewald
von Sebastian am 13.10.2013
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Kaum ist das alte Kanufahrtenjahr mit dem September beendet, sammeln KCR-Mitglieder schon die ersten Kilometer im neuen Fahrtenjahr, und das nicht zu knapp: Am 4. und 5. Oktober wurden auf der Spree und vielen Nebengewässern knapp 60 km bzw. gut 70 km erpaddelt, etwa die Hälfte gegen die Fließrichtung. Das war möglich, weil das Wetter gut mitspielte. So kam zwar nur zeitweise der Sonnenschein durch, und es war teilweise schon recht kühl, aber es regnete nicht. Mit der Jugendherberge in Burg genossen die Kanuten eine Unterkunft direkt an der Spree. Die Einstiegsstelle ist nur wenige Meter von den Finn-Hütten entfernt. Den ersten Abend ließ man im ehemaligen Bahnhof ausklingen, der urig mit allerhand historischen Eisenbahngegenständen und –schildern geschmückt ist. Die Getränke werden dort mit einer Modelleisenbahn, die an den Wänden entlangfährt, an die Tische geliefert.
Sebastian Köhler nahm am 42. Spreewälder Orientierungswettkampf teil. Bei diesem Wettkampf geht es darum, nach Karte und auf Zeit bestimmte Punkte im Spreewald zu finden. An fast jedem Orientierungspunkt muss eine Kontrollkarte abgestempelt werden. An einem Punkt bekommen die Paddler eine Tüte mit Spreewälder Gurken, von denen sie mindestens eine im Ziel vorzeigen müssen. Aufgrund zweier kleiner Orientierungsfehler, der 36 km des Vortages in den Knochen und des für die zahlreichen, engen Kurven eher ungeeigneten Seekajaks (obwohl mit gut 5 m für ein Seekajak relativ kurz) musste sich der KCR-Kanute mit dem undankbaren 4. Platz zufrieden geben. Nichtsdestotrotz genossen alle KCRler am Abend die Abschlussveranstaltung mit gutem Essen, Siegerehrung und anschließendem Kanutenball. Sie bedauern nur, dass die Anfahrt in den Spreewald mit rund 540 km relativ weit ist, vor allem mit Bootsanhänger und für die wenigen Tage. Aber der Orientierungswettkampf liegt grundsätzlich im Bereich des 3. Oktobers und damit außerhalb der Ferien.


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