Kanu-Club-Neuigkeiten


Spiekeroog August 2013
von Sebastian am 28.08.2013
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Am Freitag, den 9. August fuhren Kanuwanderer des KCR (Kanu-Club Rheine) mit 1er- und 2er-Kajaks von Neuharlingersiel nach Spiekeroog. Ein Wochenende auf Spiekeroog ist im KCR gute Tradition. Allerdings erfolgte die Überfahrt in den letzten Jahren ausschließlich im Großkanadier; dieses Jahr also zur Abwechslung mal wieder in Kajaks.
Das Wetter war gut und die Nordsee ruhig, so dass die Überfahrt entspannt genossen werden konnte. Sämtliches Gepäck für das Zelten auf Spiekeroog wurde in und auf den Booten mitgeführt. Aufgrund des beschränkten Stauraums musste vorher genau überlegt werden, welche Gegenstände tatsächlich gebraucht wurden. Am Nachmittag wurden die Zelte aufgebaut, dabei fielen schon die ersten Regentropfen. Regenschauer mit mehr oder weniger starkem Regen sollte es an dem Wochenende noch öfter geben. Davon ließen sich die KCR‘ler die gute Stimmung aber nicht vermiesen. Am Abend liefen sie die rund 2 km vom Zeltplatz bis zum Ort und genossen dort die regionale Küche.
Am Samstag war geplant, die Insel vom Zeltplatz aus in den Kajaks im Uhrzeigersinn zu umrunden. Dabei mussten Ebbe und Flut wie bei der Überfahrt berücksichtigt werden. Die Kanuten starteten trotz grenzwertigen Wellengangs und konnten einige Kilometer erfolgreich hinter sich bringen. Auf der Nordwestseite der Insel waren die Wellen allerdings so hoch, dass die Fahrt aus Sicherheitsgründen abgebrochen wurde. Jetzt erwies sich die Entscheidung, einen Bootswagen mitzunehmen, als richtig: Damit konnten die Kajaks quer über die Insel zum Hafen gerollt werden. Dieser befindet sich auf der Seite der Insel, die dem Festland zugewandt ist. In diesem vorm Wind geschützteren Bereich waren die Wellen kleiner, so dass die Kanufahrt von dort aus zurück zum Zeltplatz fortgesetzt werden konnte. Am Samstagabend war wieder ein Restaurantbesuch angesagt. Im Anschluss führte der Rückweg zum Zeltplatz durch den Kurpark, wo bei einer Open-Air-Veranstaltung ein Jazz-Trio Livemusik zum Besten gab.
Am Sonntagmorgen mussten die Zelte aufgrund des Regens nass verpackt werden; nicht weiter schlimm, mussten sie eben zu Hause zum Trocknen wieder aufgebaut werden. Der Wellengang war wieder grenzwertig aber noch im grünen Bereich, so dass die Rückfahrt in den Kajaks möglich war. Kurz vor der Einfahrt in den Hafen von Neuharlingersiel störten die Wellen einer von hinten kommenden Fähre (die KCR‘ler mussten sie wegen einer Mauer relativ dicht an sich vorbeifahren lassen), ansonsten verlief alles reibungslos.  


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